Historische Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau

Im folgenden Abschnitt werden einige besondere Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau aus den vergangenen 125 Jahren aufgeführt und erläutert. 

Da in der ersten Zeit nach der Gründung kein Protokollbuch geführt wurde und auch keine Einsatzberichte geschrieben wurden, sind zu den Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau in den ersten Jahren nach der Gründung keine Informationen verfügbar. Bekannt ist lediglich ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau am 12. Dezember 1882 bei einem Brand auf dem Dörsthof. Es war der erste Einsatz mit der Handdruckspritze, die von der Kälberauer Gemeindeverwaltung erst im selben Jahr für die Feuerwehr angeschafft worden war.

Erst für den 25. Juni 1899 ist wieder einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr anhand des Schriftverkehrs mit der Brandschutzversicherung nachweisbar. Damals musste die Kälberauer Feuerwehr die Wallfahrtskirche in Kälberau löschen, die bei einem Gewitter durch einen Blitzschlag in Brand geraten war.

Auch im Protokollbuch, das im Jahr 1907 eingeführt wurde, sind in den ersten Jahren keine Einträge zu Feuerwehreinsätzen zu finden.

 Der erste ausführliche Einsatzbericht ist für einen Einsatz vom 20. September 1933 im Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau verfügbar. Der damalige Schriftführer Josef Will schrieb:

„Am 20. Sept. nachmittags ½ 3 brach in der Lederfabrik Teichmann ein Brand aus. Sämtliche Fabrikräume (mit Ausnahme der Walkerei) sowie die Wohnung des Chauffeurs wurden vom Feuer zerstört. Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau nahm sofort mit zwei Schlauchleitungen den Brandherd unter Wasser und rettete mit Hilfe der Arbeiter soviel Material als noch zu retten war. Die Freiwillige Feuerwehr erkannte, dass das Anwesen Soter in großer Gefahr war, und brachte ihre kleine Spritze auf das Wehr und verhütete ein weiteres Übergreifen des Feuers auf die Mühle. Auch die Nachbarwehren von Michelbach, Alzenau, Wasserlos, Kahl und Großwelzheim sowie die Freiwillige Sanitätskolonne Alzenau waren bald anwesend und mit vereinten Kräften konnte dann der Brand lokalisiert werden. Um 6 Uhr abends konnten die Nachbarwehren abziehen. Die Wehren Wasserlos und Großwelzheim waren mit Motorspritzen erschienen, die Vorzügliches geleistet haben. So war ein Übergreifen auf die Mühle Soter verhindert. Am Brandplatz waren u. a. erschienen Reg.-Rat Dr. Rupprecht vom Bezirksamt und Kreisleiter Knaupp sowie die Gendarmerie von Alzenau. Sämtliche 70 Arbeiter sind durch diesen Brand arbeitslos geworden. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Ein Arbeiter wurde schwer, fünf leicht verletzt, ebenso ein Feuerwehrmann von der hiesigen Feuerwehr.“

Nur wenige Monate vorher am 16. Juli 1933 hatte die Freiwillige Feuerwehr Kälberau an der Lederfabrik Teichmann zusammen mit der Freiwilligen Sanitätskolonne aus Alzenau den Ernstfall geprobt. Zu dieser Übung ist im Protokollbuch geschrieben:

„Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau hielt heute zusammen mit der Freiwilligen Sanitätskolonne Alzenau eine größere Übung ab, für die ein Explosionsunglück in der Fabrik Teichmann angenommen war. Mehrere Arbeiter waren - nach der Annahme - zu Schaden gekommen, außerdem bestand für die angrenzenden Fabrikräume größere Brandgefahr. Feuerwehr und Sanitätskolonne waren rasch zur Stelle und griffen sachkundig und mit Umsicht ein. Am Rettungswerk der Verwundeten beteiligte sich die Wehr mit ihrer Leiter. Den angenommenen Brand kämpfte sie mit zwei Schlauchleitungen nieder. Die anwesenden Herren Oberamtsmann Gatterbauer, Sanitätsrat Dr. Zeitlo und Kolonnenarzt Dr. Hofmann sprachen sich über die gute Zusammenarbeit der Wehr und der Sanitätskolonne sowie über die Leistungen sehr lobend und anerkennend aus und zollten ihnen verdienten Dank. Nach der Übung schloss sich eine kameradschaftliche Unterhaltung an.“

Der nächste Einsatz, zu dem ein Protokoll verfasst wurde, war in der Nacht vom 24. zum 25. Juli 1938. Damals brannte die Gastwirtschaft Sell (heutiger Landgasthof „Grüner Baum“). Im Protokollbuch steht dazu:

„In der Nacht vom 24. auf 25. Juli brach in dem Anwesen des Gastwirts Sell ein Brand aus, der sofort auch die Schweineställe und Holzremise des Landwirts August Amberg erfasste. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr griff sofort nach bekannt werden des Feuers mit 3 Schlauchleitungen ein. Die Nachbarwehren Michelbach und Alzenau waren bald zur Stelle, brauchten aber nicht mehr eingesetzt zu werden, da die hiesige Wehr das Feuer schon auf seinen Herd beschränkt hatte. Rudolf Sell und August Amberg zogen sich dabei Brandwunden zu. Der hiesigen Wehr wurde bei diesem Brande für ihre hervorragende Leistung von höherer Stelle Dank und Anerkennung gezollt.“

Entsprechend einem Eintrag im Protokollbuch musste die Freiwillige Feuerwehr Kälberau im Jahr 1940 in der Nacht vom 15. zum 16. Juli zu einem Flugzeugabsturz ausrücken. Einen Einsatzbericht gibt es dazu leider nicht. Nach Aussage von Zeitzeugen handelte es sich bei der Unglücksmaschine um ein deutsches Militärflugzeug vom Typ Do17, das am Hahnenkamm im Bereich des giftigen Berges am Gürtelbach niederging. 

Im letzten Bericht des Schriftführers der Alzenauer Feuerwehr vor Kriegsende steht, dass die Freiwillige Feuerwehr Kälberau am 21. November 1944 aufgrund eines feindlichen Fliegerangriffs ausrücken musste. Dabei wurden die Anwesen von Soter und Ullrich in Kälberau getroffen und schwer beschädigt. In Alzenau wurde vor allem der Ortsteil Elze getroffen. Während in Kälberau bei diesem Bombenangriff niemand ums Leben kam, wurden in Alzenau sieben Menschen getötet.

Aus den Einträgen im Protokollbuch geht hervor, dass in den 1960iger Jahren die Freiwillige Feuerwehr Kälberau immer wieder zu Brandeinsätzen am Schuttabladeplatz ausrücken musste. Dieser befand sich auf der linken Seite der Strasse von Kälberau nach Michelbach.

1961 leistete die Freiwillige Feuerwehr Kälberau bei einem Brandeinsatz in der Kistenfabrik Stein in Alzenau Löschhilfe.

Im Jahr 1963 musste die Scheune von Karl Josef Pfarr in Kälbrau gelöscht werden, die durch einen Blitzschlag in Brand gesetzt worden war.

Am 6. Oktober 1976 brannte die Wellpappen- und Papierfabrik Alzenau. Für die Löscharbeiten war auch die Kälberauer Wehr angefordert worden. Als Dank für die schnelle Hilfe spendete die Fabrik der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau 80DM.

Außerdem musste die Kälberauer Wehr in der zweiten Hälfte der 1970iger Jahre (ein genaues Datum konnte bislang leider nicht ermittelt werden) zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Michelbacher Strasse am Ortsausgang von Kälberau Richtung Alzenau ausrücken. Dort war ein PKW, der nach Alzenau unterwegs war, frontal mit einem entgegen kommenden PKW zusammengestoßen. Der Fahrer in dem Fahrzeug aus Richtung Alzenau überlebte den Unfall nicht.

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Verkehrsunfall auf der Michelbacher Strasse in Kälberau
(Bild: Karlheinz Sauer)

Aufgrund starker Regenfälle im August 1981 schwoll die Kahl stark an und trat an vielen Stellen über die Ufer. Kälberau war damals weder aus Richtung Alzenau noch aus Richtung Michelbach erreichbar. Aufgrund des Hochwassers war die Kälberauer Wehr vom 9. August 1981 bis zum 12. August 1981 im Einsatz.

In der ersten Hälfte der 1980iger Jahre musste die Freiwillige Feuerwehr Kälberau immer wieder zu kleineren Flächenbränden ausrücken.

Am Abend des 28. Juni 1984 war die Kälberauer Wehr an den Löscharbeiten bei einem Scheunenbrand in Michelbach beteiligt.

Am 9. August 1984 war ein Tanklastzug bei einem Wendemanöver auf der Michelbacher Strasse umgekippt. Nähere Einzelheiten zu diesem Einsatz sind folgendem Zeitungsartikel zu entnehmen, der dazu im Main-Echo erschienen ist.

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Zeitungsartikel zu dem Unfall mit einem Tanklastwagen am 09. August 1984 auf der Staatsstrasse 2444 in Kälberau

Im Jahr 1989 wurde bei Aushubarbeiten für ein Wohnhaus in der Bahnhofstrasse eine 50kg schwere Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau musste damals die Fundstelle weiträumig absperren und die benachbarten Wohnhäuser (10 Stück) evakuieren, bis die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst entschärft war.

Am 1. März 1990 wurde ein Grossteil von Deutschland von einem Sturm („Wiebke“) stark verwüstet. Davon betroffen waren damals auch Alzenau und die Stadtteile. Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau rückte aus und sicherte bei einigen Häusern im Ortsbereich von Kälberau die Dächer und half bei Aufräumarbeiten in Alzenau.

Der nächste erwähnenswerte Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Kälberau war am 15. Dezember1993. Damals brannte in Michelbach in der Nacht vom 14. Dezember 1993 zum 15. Dezember 1993 eine Gärtnerei. Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau wurde nachts um 2:30Uhr alarmiert und war mit 16 aktiven Feuerwehrmännern an den Löscharbeiten beteiligt.

Zum nächsten Brandeinsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Kälberau am 3. Dezember 1994 gerufen. Damals brannte in einem Mehrfamilienhaus in der Karl-Amberg Strasse in Kälberau ein Wäschetrockner. Eigentlich war es kein besonderer Einsatz. Trotzdem soll er hier erwähnt werden, da er einer der wenigen Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau ist, bei dem Fotos gemacht worden sind.

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Brandeinsatz in der Karl-Amberg Strasse am 3. Dezember1994 
(Bild: Peter Englert)

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Brandeinsatz in der Karl-Amberg Strasse am 3. Dezember 1994
(Bild: Peter Englert)

Im Jahr 1996 wurden am 23. April die Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau Michelbach und Kälberau zu einem Scheunenbrand an der Reithalle in Michelbach gerufen. Die Feuerwehren waren damals schnell am Einsatzort und konnten die Ausbreitung des Feuers verhindern.

Im selben Jahr wurde die traditionelle Feuerwehrübung im Rahmen des Michelbacher Feuerwehrfestes an derselben Reithalle durchgeführt. Im Anschluss trafen sich alle Feuerwehren, die an der Übung beteiligt waren, am Michelbacher Feuerwehrfest zur Manöverkritik. Danach wollte man zusammen feiern. Doch daraus wurde nichts. Um 22:15 Uhr wurden die Feuerwehren zu einem Feuer in der Michelbacher Reithalle gerufen, in der sie wenige Stunden zuvor noch gemeinsam die Übung abgehalten hatten. Genauso wie im Jahr 1933, als kurze Zeit nach einer Übung an der Lederfabrik Teichmann diese tatsächlich brannte, hatte wohl auch 1996 niemand damit gerechnet, dass sich die Übung so schnell auszahlen würde.

Im der Nacht vom 27. zum 28. Mai 1997 brannte in Michelbach eine Bäckerei. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Kälberau um 0:50 Uhr alarmiert worden war, rückte sie mit 23 Feuerwehrdienstleistenden aus. Durch das schnelle Eingreifen aller alarmierten Wehren konnte eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Am 30. Oktober 1997 wurde die Kälberauer Feuerwehr zusammen mit den anderen Stadtwehren zu einem Wohnhausbrand in Alzenau gerufen. Das Feuer war damals im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich durch das Treppenhaus bis in das erste Stockwerk ausgeweitet. Als die Hausbewohner, die sich im ersten Stockwerk aufhielten, das Feuer bemerkten, war der Fluchtweg durch das Treppenhaus bereits abgeschnitten. Glücklicherweise stand wegen Renovierungsarbeiten an dem Haus ein Gerüst, über das sich die Bewohner in Sicherheit bringen konnten.

Am 11. Oktober 1998 entzündete sich auf der Gelände der Recycling Firma Controlling Umweltschutz Projektmanagement CUP in Alzenau ein ca. 50000m³ großer Berg aus Schredderholz. Da die Firma alleine nicht in der Lage war den Brand zu bekämpfen und sich viele Bürger aus Alzenau und den benachbarten Gemeinden über beißenden Gestank beschwert hatten, wurde beschlossen, den Brand mit Hilfe der Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg zu bekämpfen. Dazu wurden am Montag, den 19. Oktober, die Feuerwehren aus dem unteren Kahlgrund, Großostheim, Waldaschaff, Kleinostheim und Laufach nach Alzenau gerufen. Die ca. 125 anwesenden Feuerwehrleute bauten zunächst eine ca. 1,3km lange Wasserleitung mit 8 Pumpen von der Kahl bis zu dem Deponiegelände der Fa. CUP auf. Für die anschließenden Löscharbeiten waren ca. 50 Feuerwehrdienstleistende erforderlich. 20 Personen davon waren mit den eigentlichen Löscharbeiten beschäftigt, 20 Feuerwehrleute überwachten die Wasserversorgung und weitere 10 Personen kümmerten sich um logistische Arbeiten und die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau war von Montag, den 19.Oktober, bis zum Samstag, den 24. Oktober 1998, rund um die Uhr bei diesem Einsatz beteiligt. Dabei wurden die Feuerwehrleute der Kälberau Wehr damals nach einem Schichtplan eingesetzt. Zusätzlich war die Kälberauer Wehr am 25. Oktober noch einmal zu Löscharbeiten und am 30. Oktober 1998 als Brandwache im Einsatz. Der Brandeinsatz bei der Fa. CUP war bislang der größte Feuerwehreinsatz in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Kälberau. Auch wenn auf den folgenden Bildern keine Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu sehen sind, so vermitteln sie aber doch einen Eindruck von diesem Grosseinsatz.

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Der brennende Berg aus Schredderholz
(Bild: Sascha Rheker)

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Löscharbeiten tagsüber
(Bild: Sascha Rheker)
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Löscharbeiten nachts
(Bild: Sascha Rheker)

Einen besonderen Einsatz hatte die Kälberauer Feuerwehr am 31. Dezember 1999. Damals hatte man in Deutschland große Angst vor Computerabstürzen (z.B. in Kraftwerken) nach dem Jahrtausendwechsel mit nicht absehbaren Folgen (z. B. Stromausfall). Deshalb waren die Feuerwehren der Stadt Alzenau angewiesen, die Feuerwehrgerätehäuser mit mehreren aktiven Feuerwehrmitgliedern an diesem Abend zu besetzen, um im Notfall sofort eingreifen zu können.

Aufgrund eines Gewitters waren am 2. Juli 2000 mehrere Bäume auf die Staatsstrasse 2444 zwischen Kälberau und Alzenau gestürzt. Die Freiwillige Feuerwehr Kälberau wurde um 22:30 zur Beseitigung des Unwetterschadens alarmiert. Da die Kälberauer Wehr damals noch keine eigene Motorsäge besaß, musste sie in Kälberau private Motorsägen für die Beseitigung der Bäume organisieren. Bis diese am Einsatzort waren, konnte die Staatstrasse nur gesperrt und die Einsatzstelle abgesichert werden. Der Zufall wollte es, dass genau zu diesem Zeitpunkt der Bürgermeister von Alzenau, Walter Scharwies, auf dieser Strasse von Kälberau nach Alzenau fahren wollte und deshalb zur Einsatzstelle kam. Er war sichtlich überrascht, dass die Kälberauer Feuerwehrleute nur die Strasse absperrten, die Bäume aber nicht beseitigten. Diese klärten ihn auf, dass eine Motorsäge nicht zur Ausrüstung der Kälberauer Wehr gehörte und sie deshalb erst auf das Eintreffen der privaten Motorsägen warten müßten, bevor sie mit den Aufräumarbeiten beginnen könnten. Kurz nach diesem Einsatz beschaffte die Stadt Alzenau für die Kälberauer Feuerwehr eine eigene Motorsäge.

Am 24. Februar 2003 wurde die Kälberauer Wehr zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau zu einem Brand in einem Silo mit Holzspänen in einer Schreinerei in Alzenau gerufen. Die beiden Feuerwehren waren schnell an der Einsatzstelle und konnten eine Ausbreitung des Feuers und eine komplette Zerstörung des Silos verhindern

Der letzte größere Brandeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Kälberau war am 2. Dezember 2005. In Alzenau brannte dasselbe Silo mit Holzspänen, das man 2003 schon einmal gelöscht hatte. Auch dieses Mal gelang es den alarmierten Feuerwehren die Ausbreitung des Brandes auf die angrenzende Werkstatt zu verhindern. Allerdings wurde aufgrund des Brandes das Silo so beschädigt, dass es durch ein neues ersetzt werden musste.

Die oben beschriebenen Einsätze stellen nur eine Auswahl dar. Sie machen aber deutlich, wie vielseitig die Einsatzgebiete der Feuerwehren sind.

Vergessen darf man nicht die vielen kleinen Einsätze, zu denen die Freiwillige Feuerwehr Kälberau mehrmals pro Jahr ausrückt. Sei es die Beseitigung von Unwetterschäden, Wasserrohrbrüchen oder Ölspuren. Speziell im Jahr 2006 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kälberau schon mehrfach alarmiert, um verendete Vögel aufzulesen und dem Veterinäramt für die Untersuchung auf die Vogelgrippe zu überbringen.

Außerdem sind die verschiedenen Verkehrsabsicherungen (z. B. Prozessionen, Martinsumzug etc.) zu erwähnen, für die in Kälberau die Freiwillige Feuerwehr zuständig ist.